
Über mich
Der rote Faden meines Lebens
Der rote Faden meines Lebens ist meine tiefe Neugier auf Menschen — auf das, was sie bewegt, prägt und einzigartig macht. Menschen wirklich zu begegnen, sie zu verstehen und gemeinsam mit ihnen inspirierende Projekte zu verwirklichen, hat meinen persönlichen und beruflichen Weg von Anfang an begleitet.
Im Laufe meines Lebens wurde mir immer deutlicher, dass viele Menschen trotz beruflichen Erfolgs, Erfahrung und äußerer Sicherheit auf der Suche nach Orientierung, Sinn, innerer Klarheit oder einem stimmigeren Leben sind. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand mein Wunsch, Menschen nicht nur im kreativen oder organisatorischen Kontext zu begleiten, sondern sie auch persönlich in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen zu unterstützen.
„Wenn ich an dich denke, denke ich nicht zuerst an Therapie oder Coaching. Ich denke an einen Menschen, zu dem ich gehen kann, wenn ich das Gefühl habe, mich selbst irgendwo auf dem Weg verloren zu haben. Dann, wenn mein Kopf voller Gedanken ist, ich mich festgefahren habe und nicht mehr klar sehen kann. Wenn ich wieder spüren möchte, was eigentlich zu mir gehört und welchem Faden ich in meinem Leben folgen möchte.
Du hörst zu, ohne zu bewerten. Du spiegelst ehrlich, ohne zu verletzen. Und du schaffst es, Menschen zu ermutigen, ohne sie zu drängen. Deine ruhige, klare und warme Art gibt Halt und öffnet gleichzeitig den Raum für neue Perspektiven.
Genau deshalb würde ich das Gespräch mit dir suchen.“
Celina
Kunstgeschichte, Kreativität und internationale Perspektiven
Geboren in Lüneburg und seit vielen Jahren zuhause in Hamburg, führte mich mein Weg zunächst in die Kunstgeschichte. Nach meinem Magisterabschluss an der Ludwig-Maximilians-Universität München widmete ich mich mit Leidenschaft der Bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts und der zeitgenössischen Kunst.
Als freie Kuratorin durfte ich mit außergewöhnlichen internationalen Künstlerpersönlichkeiten und Künstlergruppen zusammen arbeiten, Ausstellungen und Kunst im öffentlichen Raum-Projekte konzipieren und umsetzen. Auch hier lag der Fokus auf der Zusammenarbeit mit den Künstlern und Künstlerinnen und das Kennenlernen und Eintauchen in den zwischenmenschlichen und kreativen Prozess. Diese Zeit war geprägt von kreativer Energie, geistigem Austausch und der Faszination für neue Perspektiven.
Du verbindest deine Leidenschaft für Kunst mit einem außergewöhnlich fundierten Wissen, insbesondere im Bereich der modernen Kunst. Mit großer Offenheit, Neugier und Begeisterung widmest du dich seit vielen Jahren der Kunstwelt und deren vielfältigen Ausdrucksformen.
Durch deine Fähigkeit, Kunstwerke anschaulich und verständlich zu vermitteln, hast du mir und all deinen Zuhörerinnen und Zuhörern neue Perspektiven auf Kunst eröffnet. Deine einfühlsamen Erklärungen ermöglichen es, sich intensiv mit den Werken auseinanderzusetzen und deren Wirkung, Aussagekraft und Hintergründe auf einer tieferen Ebene zu erleben.
Alexandra
Ein besonderes Herzensprojekt
Ein besonderer Moment meiner kunsthistorischen Arbeit war die erstmalige Recherche zum Werkzyklus der Lüneburger Giebel von Lyonel Feininger und deren erstmalige Zusammenführung und Ausstellung in Lüneburg. Dies war mein persönliches Dankeschön an die Unterstützung durch meine Eltern und ein Geschenk an meine Heimatstadt.
Der Höhepunkt dieses Projektes war der Nachweis, dass das Gemälde „Shadows of Dissolution“ ein Motiv aus Lüneburg zeigt. Dies verbindet für mich bis heute Herkunft, Kunst und persönliche Verbundenheit auf besondere Weise.
Menschen, Kulturen und neue Horizonte
Sowohl meine kuratorische Tätigkeit als auch meine spätere Arbeit als Vorstandsassistentin in der Europazentrale eines globalen US-amerikanischen Unternehmens waren immer international geprägt.
Die Begegnung mit unterschiedlichen Kulturen, Denkweisen und Menschen habe ich dabei als große Bereicherung erlebt. Sich mit dem „Anderen“ zu beschäftigen, erweitert den Horizont des Verstehens, der Toleranz und des Miteinanders.
Der Weg zur Gestalttherapie
Meine intensive Beschäftigung mit Gestalttherapie, Mental Health, Wellbeing und Selbsterfahrung führte mich deshalb ab 2016 auf einen neuen beruflichen Weg. Es folgten die Ausbildung in Gestalttherapie an der Werkstatt Nord in Bordesholm sowie 2023 die Zertifizierung als Gestalttherapeutin (GSK).
Während meiner Tätigkeit als Vorstandsassistentin eröffneten sich insbesondere ab der Corona-Zeit neue Möglichkeiten, meine therapeutische Ausbildung auch im Unternehmenskontext einzubringen. Ich übernahm die Leitung von Mental-Health-Projekten und war als Peer Listener tätig — eine Erfahrung, die mir noch einmal eindrücklich gezeigt hat, wie groß das Bedürfnis vieler Menschen nach Zuhören, Verständnis, Orientierung und menschlicher Verbindung ist.
Rückblickend erkenne ich heute, dass sich durch mein Leben viele scheinbar unterschiedliche Erfahrungen wie ein roter Faden miteinander verbunden haben. Die Kunst, die Begegnungen mit Menschen aus verschiedensten Kulturen, die Arbeit in internationalen Kontexten und später die intensive Beschäftigung mit Mental Health und Gestalttherapie — all dies kreiste im Kern um dieselbe Frage:
Wie finden Menschen einen Weg, der sich innerlich wahr und lebendig anfühlt und wie kann ich ihnen dabei helfen?
Wendepunkte und persönliche Erfahrungen
Mein eigener Lebensweg war dabei nicht nur von erfüllenden Erfahrungen, sondern auch von tiefen persönlichen Einschnitten geprägt. Mit vierzig Jahren erlebte ich einen deutlichen Bruch in meiner beruflichen Laufbahn. Burnout und darauf folgende depressive Phasen zwangen mich, innezuhalten und meinem Leben noch einmal neu zu begegnen. Rückblickend wurde diese Zeit — trotz aller Herausforderungen — zu einem wichtigen Wendepunkt, aus dem neue Klarheit, innere Stärke und ein tieferes Verständnis für menschliche Krisen entstehen konnten.
2011 verlor ich meinen Lebenspartner plötzlich durch einen Herzinfarkt — eine Erfahrung von Abschied, Trauer und existenzieller Erschütterung, die mein Leben tief verändert hat. Seit 2023 begleiten wir als Familie zudem meine an Demenz erkrankte Mutter. Auch diese Erfahrung hat meinen Blick auf Verletzlichkeit, Würde, Beziehung und Fürsorge noch einmal vertieft.
Besonders in Zeiten des Übergangs, der Neuorientierung oder persönlicher Krisen zeigte sich für mich immer wieder, dass gerade dort oft die Möglichkeit liegt, sich selbst tiefer zu begegnen und dem eigenen Leben eine neue Richtung zu geben. Vielleicht liegt genau darin einer der wichtigsten roten Fäden meines Lebens: die Erfahrung, dass selbst schwierige Lebensphasen Wandlung, Wachstum und neue Verbundenheit ermöglichen können.
Meine Arbeit heute – ein neues Herzensprojekt
Heute möchte ich als Gestalttherapeutin mit Menschen arbeiten, die sich in persönlichen Umbruchsituationen befinden, die sich selbst besser verstehen möchten oder nach neuen Antworten auf Lebens- und Sinnfragen suchen. Dabei fließen nicht nur meine therapeutische Ausbildung, sondern auch meine vielfältigen Lebens- und Berufserfahrungen in meine Arbeit ein. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig echte Begegnung, Vertrauen, Offenheit und ein geschützter Raum sein können, um neue Perspektiven zu entwickeln und Veränderung möglich zu machen.
Seit August 2025 bin ich selbstständig tätig und verbinde in meiner Arbeit all das, was mich seit jeher bewegt: Begegnung, persönliche Entwicklung und die Freude daran, Menschen auf ihrem eigenen Weg ein Stück begleiten zu dürfen.
Eine meiner größten Kraftquellen sind dabei meine familiären Beziehungen und die oft über viele Jahre gewachsenen, tiefen Verbindungen zu meinen Freundinnen und Freunden. Sie erinnern mich immer wieder daran, wie wertvoll echte Nähe, Vertrauen und Verbundenheit im Leben sind.
Und wenn ich einen Ausgleich suche, finde ich ihn seit 2008 auf dem Golfplatz — mit Freude und Leidenschaft und der Erfahrung, dass Gelassenheit oft der schönste Weg zum Ziel ist.